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Cyberangriff legt Dresdner Kunstsammlungen lahm
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind Opfer eines gezielten Hackerangriffs geworden. Davon betroffen sind weite Teile der digitalen Infrastruktur, teilte das Kulturministerium mit.
Die telefonische und digitale Erreichbarkeit der SKD ist demnach derzeit stark eingeschränkt. Auch der Online-Shop sowie der Besucherservice sind aktuell nicht erreichbar. Nicht betroffen ist das Sicherheitssystem - die Museen bleiben auch weiterhin geöffnet.
Polizei und LKA ermitteln, ein interner Krisenstab wurde einberufen. Derzeit ist nicht absehbar, wann alle betroffenen Systeme wieder zur Verfügung stehen.
Der Museumsverbund ist in enger Abstimmung mit der Polizeidirektion Dresden und dem Landeskriminalamt Sachsen. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden prüft die Übernahme der Ermittlungen. Parallel arbeiten IT-Spezialisten und IT-Forensik-Dienstleister an der Bereinigung und dem Wiederaufbau der Systeme.
