Dresden: Mammutprozess gegen mutmaßliche Rechtsterror-Gruppe

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Vor dem Oberlandesgericht in Dresden startet am Freitag der Mammutprozess gegen acht mutmaßliche Rechtsextremisten. Sie sollen Teil der „Sächsischen Separatisten“ sein. Die Gruppe soll aus 15 bis 20 Mitgliedern bestanden haben und war den Ermittlungen zufolge seit spätestens November 2020 aktiv. 

Den Angaben nach vertrat die Gruppe rassistische und antisemitische Ideologien und plante gewaltsame Aktionen zur Errichtung eines am Nationalsozialismus orientierten Systems. Auch von „ethnischen Säuberungen“ war die Rede.

Das Gericht hat zunächst 67 Verhandlungstage angesetzt.