Dresdner Lehrer streiken für mehr Geld
Statt im Klassenzimmer waren am Freitag rund 700 Lehrerinnen und Lehrer aus Dresden auf dem Postplatz, um für mehr Geld zu streiken. Vor der dritten Tarifrunde wollten die Gewerkschaften damit den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen. Es geht um sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber um 300 Euro monatlich.
Burkhard Naumann, Landesvorsitzender der GEW Sachsen, ist zufrieden mit der Beteiligung: „Die Streikenden in Dresden zeigten deutlich, dass sie hinter den Forderungen stehen. Angesichts von immer mehr Aufgaben an den Schulen und dem massiven Lehrkräftemangel müssen zumindest die Löhne mit den Preissteigerungen der letzten Jahre mithalten. Deshalb fordern wir einen angemessenen Tarifabschluss und endlich bessere Arbeitsbedingungen an Schulen.“
Wir haben bei den Lehrern nachgefragt, wie sie sich die Finanzierung vorstellen.
