Nachrichten >
- Eichenstämme erzielten bei der Versteigerung besonders hohe Erlöse
Höchstpreise für Spitzenholz aus Sachsen
Die 27. Säge- und Wertholzsubmission in der Dresdner Heide war ein voller Erfolg. Fast 400 hochwertige Stämme aus sächsischen Wäldern wurden versteigert. Die Nachfrage war laut Sachsenforst enorm. Interessenten aus ganz Deutschland und dem Ausland trieben demnach die Preise in die Höhe. Der Durchschnittserlös lag bei beachtlichen 615 Euro pro Kubikmeter. Im Vergleich zum Vorjahr (508 Euro je Kubikmeter) stieg der durchschnittliche Erlös je Kubikmeter um circa 21 Prozent auf 615 Euro je Kubikmeter. Dies ist auf den deutlichen Preisanstieg bei Eichen (+14 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.
Den höchsten Holzerlös je Kubikmeter erzielte dieses Jahr eine Stieleiche eines privaten Waldbesitzers aus dem Forstbezirk Leipzig. Für insgesamt 3.179 Euro (2.012 Euro je Kubikmeter) erwarb ein Furnierhersteller aus den Niederlanden den 71 Zentimeter starken und 4 Meter langen Stamm.
Die Einnahmen aus der Holzversteigerung sind eine wichtige Quelle für Waldbesitzer, um Waldschäden zu beseitigen und Wiederaufforstungen zu finanzieren.
Das Spitzenholz aus Sachsen wird zu edlen Möbeln und Musikinstrumenten verarbeitet.
