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Lausitzer Klinikum mit schwarzer Null+++weitere Pflegekräfte aus Brasilien

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Das Lausitzer Seenland Klinikum Hoyerswerda ist aus der Verlustzone. Geschäftsführerin Juliane Kirfe rechnet für 2025  mit einer schwarzen Null. Sie sprach von einem positiven Ergebnis. Im Jahr davor stand das Haus mit  2,5 Millionen Euro im Minus. 

17.000 Patienten wurden im vergangenen Jahr stationär behandelt und rund 8.400 Operationen vorgenommen. Die Patienten konnten im Durchschnitt nach gut fünf Tagen das Krankenhaus verlassen.  Am Lausitzer Seenland Klinikum sind 1.000 Beschäftigte tätig. Es ist mit seinen 14 Fachabteilungen und zwei Instituten neben Görlitz und Bautzen Schwerpunktversorger in der Oberlausitz. 

Kooperation mit Spremberg

Das Lausitzer Seenland Klinikum kooperiert mit dem Krankenhaus Spremberg. Seit Jahresbeginn werden Mamma-Patientinnen immer mittwochs in Hoyerswerda operiert. Sie kommen dann zurück zur Nachsorge nach Spremberg. Die gewünschte Zertifizierung als Brustkrebszentrum sei noch nicht erreicht worden, so Kirfe. Die dafür erforderliche Mindestzahl von 100 Patienten wurde nicht erreicht. 

Im vergangenen Jahr wurde in fast allen Bereichen des Lausitzer Seenland Klinikums die elektronische Patientenakte eingeführt. Vorteil: Ärzte und Pflegepersonal haben sofort Zugriff. In diesem Jahr  wird die Umstellung von Papier auf Digital fortgesetzt. Die Intensivstation und die Bereiche OP und Anästhesie an der Reihe. 

Weitere Pflegekräfte aus Brasilien

Gute Erfahrungen haben die Hoyerswerdaer mit Pflegekräften aus Brasilien gemacht. 15 Frauen und Männer verstärken seit einem Jahr das Klinik-Team. Sie seien noch da, freut sich die Geschäftsführerin.  Weitere Brasilianer sollen nach Hoyerswerda geholt werden.  16 büffeln derzeit deutsch in ihrer Heimat. Wenn alles wie geplant läuft, werden sie in einem Jahr  im  Lausitzer Seenland Klinikum eintreffen.

  

Audio:

Juliane Kirfe: Schwarze Null für 2025
Juliane Kirfe: Wir wollen weitere Pflegekräfte aus Brasilien holen
Juliane Kirfe zum Umbau des OP-Bereichs
Juliane Kirfe: Wir kooperieren mit dem Krankenhaus Spremberg