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Rätsel um Tod der Görlitzer Panda-Zwillinge

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 Die Ursache für den Tod der Panda-Zwillinge aus dem Tierpark Görlitz ist noch immer nicht ganz geklärt. Bei einem Tier wurde eine Virusinfektion festgestellt. Woran das andere gestorben ist, wird noch untersucht. Die kleinen Pandas starben im Herbst – fünf Monate nach ihrer Geburt. Ein Hoffnungszeichen: Im Juni könnte sich wieder Nachwuchs im Görlitzer Panda-Gehege einstellen. 

Im Görlitzer Tierpark wurde in den vergangenen Tagen gezählt, gemessen und gewogen: 707 Tiere in 83 Arten leben in der Anlage. Das sind rund 30 Tiere weniger als vor einem Jahr, ergab die jährliche Inventur. So verstarben die Panda-Zwillinge, die Zwergseidenaffen zogen in den Tierpark Eberswalde um, Gelbbrust-Ara-Dame Frieda fand eine Artgenossin in Zittau, die Angler-Sattelschweine wurden durch Husumer Protestschweine ersetzt.

Der Tierpark hat seine Besucherzahlen fast gehalten. Im vergangenen Jahr kamen 163.400 Gäste. Das waren 1.300 weniger als im Jahr davor. Der Rückgang könnte am Wetter gelegen haben.  Rund 30 Prozent der Besucher waren Polen.

Audio:

Tierpark-Kuratorin Catrin Hammer schaut zuversichtlich zum Panda-Gehege
Tierpark Görlitz macht Inventur. Knut-Michael Kunoth berichtet