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  • Ausbau des Motors eines alten Volkswagen T6, bevor dieser demontiert wird.

VW Zwickau ist jetzt auch Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft

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Das Volkswagenwerk in Zwickau ist ab sofort das zentrale Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft im gesamten VW-Konzern. Dafür gab es am Mittwoch den offiziellen Startschuss. 

VW plant, in den nächsten Jahren bis zu 90 Millionen Euro in den Standort zu investieren, um Autos zu zerlegen und wieder aufzubereiten. Das Land Sachsen unterstützt das Vorhaben mit knapp elf Millionen Euro. Die Investition soll zunächst rund 200 Arbeitsplätze sichern. 

Bereits in diesem Jahr sollen 500 Vorserienfahrzeuge demontiert werden. Bis 2030 soll die Kapazität stufenweise auf 15.000 Autos pro Jahr steigen. Für VW Zwickau ist die Kreislaufwirtschaft das zweite Standbein neben der Fahrzeugproduktion. 

Danny Auerswald, Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Sachsen, betonte, Zwickau schlüpfe erneut in eine Pionierrolle – nach der vollständigen Umstellung auf E-Mobilität.

Strategiechef Andreas Walingen erklärte, Volkswagen werde unabhängiger vom weltweiten Rohstoffhandel. Zudem verringere VW den CO2-Fußabdruck seiner Fahrzeuge und schaffe neue Geschäftsmodelle.

 

Audio:

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD):
Danny Auerswald, Chef von Volkswagen Sachsen:
Andreas Walingen, Leiter Strategie bei Volkswagen: