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10 Jahre Dachlandeplatz: Klinikum Görlitz zieht Bilanz

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Das Görlitzer Klinikum zieht Bilanz. Seit zehn Jahren verfügt die Klinik über einen Dachlandeplatz für Hubschrauber. Seit der Eröffnung im Juli 2013 wurden mehr als 1.700 Starts und Landungen gezählt – allein mehr als 650 davon in den letzten drei Jahren. Die Plattform mit einem Durchmesser von 25 Metern sei eine wesentliche Stütze in der Notfallversorgung. Piloten können in alle Himmelsrichtungen Kurs auf die Klinik nehmen. Patienten mit Herzinfarkt, Schlaganfall oder schwersten Verletzungen erhalten dann durch eine direkte Anbindung an die Notaufnahme in kürzester Zeit eine lebensrettende Behandlung.

„Es gibt viele verschiedene Situationen, in denen der Einsatz eines Rettungshubschraubers unverzichtbar ist“, sagt Dr. Ralf Banaskiewicz, Leiter des zertifizierten Unfallzentrums am Städtischen Klinikum Görlitz. Die Patienten werden über den Aufzug direkt in die Notaufnahme zur Diagnostik und in die anliegenden Operationssäle transportiert.

Die Dachlandeplattform am Görlitzer Klinikum verfügt über Doppel und Flugscheinwerfer. Damit wird der Platz in der Dunkelheit gleichmäßig ausgeleuchtet. Mehr als 4.500 Schrauben tragen die Konstruktion aus 130 Tonnen Stahl und 20 Tonnen Aluminium.