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A 4 nach Unfällen stundenlang dicht

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Am späten Montagnachmittag haben sich auf der A 4 bei Glauchau zwei schwere Verkehrsunfälle ereignet. Insgesamt wurden dabei zwei Personen verletzt, eine davon schwer, und es entstand ein Sachschaden von rund 250.000 Euro.

Der erste Unfall geschah gegen 15:50 Uhr in Fahrtrichtung Erfurt auf schneeglatter Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-Ost. Ein polnischer Lkw-Fahrer geriet ins Schleudern, woraufhin eine Kettenreaktion mit vier Fahrzeugen, darunter zwei Sattelzüge, ausgelöst wurde. Der 60-jährige Fahrer eines Sattelzuges erlitt durch den Aufprall einen Schock und musste ambulant behandelt werden.

Nur kurze Zeit später, gegen 17:10 Uhr, kam es in der Gegenrichtung zum zweiten schweren Unfall. Kurz vor der Anschlussstelle Glauchau-West stellte sich ein Mercedes mit Bootsanhänger quer zur Fahrbahn. Zwei Pkw-Fahrer dahinter bremsten. Ein nachfolgender Scania-Sattelzug nahm die Situation zu spät wahr und krachte in das sich bildendende Stauende. Der 60-jährige Fahrer eines beteiligten VWs erlitt schwere Verletzungen und musste stationär ins Krankenhaus gebracht werden.

Für die umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten war die A4 in beiden Richtungen für mehrere Stunden voll gesperrt.