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  • Spree bei Spremberg. Archivfoto

Alarm! Immer weniger Wasser in der Spree

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Die Spree droht auszutrocknen. Der Fluss führt wegen anhaltender Trockenheit extrem wenig Wasser; im mittleren Spreegebiet gilt bereits seit Juni Niedrigwasserstufe 1. Das teilte das Brandenburger Landesamt für Umwelt mit.  

Da die Talsperren zu Sommerbeginn nur zur Hälfte gefüllt waren, fehlt schlicht die Reserve zum Nachspeisen. Am Pegel Leibsch fließen derzeit nicht einmal vier Kubikmeter Wasser pro Sekunde – üblich wären im Juli über sieben. Um die Verluste kurzfristig auszugleichen, muss nun die Talsperre Spremberg schrittweise mehr Wasser abgeben. Sobald dort jedoch der Zielwasserstand für anstehende Wartungsarbeiten erreicht ist, stößt auch diese Maßnahme an ihre Grenzen.

 Eine Arbeitsgruppe sucht deshalb jetzt nach weiteren Wegen.