Alarmstimmung in der sächsischen Bauwirtschaft
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Die Lage in der Bauwirtschaft sei mehr als kritisch, warnte Sachsens Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt. Das zeige allein schon die rückläufige Entwicklung bei den Baugenehmigungen in Sachsen.
Im vergangenen Jahr wurden in Sachsen Bauanträge für weniger als 11.500 Wohnungen gestellt, im Jahr davor waren es noch mehr als 13 000. Also ein Rückgang von 15 Prozent. Große Wohnungsunternehmen scheuen sich neue Bauprojekte anzufassen. Die Preise sind einfach zu hoch. Die Mieten würden durch die Decke gehen. Sachsen will sich auf Bundesebene für verlässliche Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft starkmachen.
