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„Auto-Union“: Gewerkschaft begrüßt Kretschmer-Initiative, lehnt aber tarifliche Einschnitte ab

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Der Vorschlag von Ministerpräsident Michael Kretschmer, eine „Auto-Union GmbH“ zur Rettung des Zwickauer VW-Standortes zu gründen, beinhaltet auch niedrigere Löhne für die Beschäftigten. Das stößt auf Widerstand bei der IG Metall.

Bezirksleiter Jan Otto betonte, dass längere Arbeitszeiten und Lohndrückerei die falschen Instrumente seien und die Politik sich aus der Tarifautonomie herauszuhalten habe. Der Zwickauer IG-Metall-Chef Thomas Knabel erklärte, man wehre sich gegen Versuche, die Beschäftigten zum Teil des Problems zu erklären.

Der Betriebsratsvorsitzende von VW in Mosel, Mario Albert, hat die Kretschmer-Initiative zur Rettung des Standortes begrüßt, die Art und Weise der Veröffentlichung jedoch kritisiert. Ein Konzept dieser Tragweite dürfe nicht an den Interessenvertretungen der Belegschaft vorbei entwickelt werden, so Albert in einer Mitteilung. Man sei bereit, konstruktiv mitzuarbeiten. Immer neue Einschnitte bei den Arbeitsbedingungen könnten aber nicht die Lösung sein.

Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte am Mittwoch eine Auto-Union vorgeschlagen - verbunden mit Lohneinbußen für die Beschäftigten.