- Solche Stützen stabilisieren die Brücke aktuell.
Brücke Budapester Straße: Belastungstest erfolgreich beendet
Der Belastungstest an der Brücke Budapester Straße in Dresden ist erfolgreich verlaufen. Die Fachleute sind mit den Messungen der vergangenen beiden Nächte sehr zufrieden, teilte die Stadt mit.
Ein weiterer Test ist nicht notwendig, es gibt also in der Nacht zu Donnerstag keine Straßensperrung. Während des Versuches seien keine neuen Schäden festgestellt worden. Als nächstes werden nun die gesammelten Daten ausgewertet.
Ausgehend von diesen Erkenntnissen wird sich ein mehrmonatiger Planungs- und Optimierungsprozess anschließen, bevor eine belastbare Kostenschätzung zu den erforderlichen Verstärkungsmaßnahmen vorgelegt werden kann. Das Verhalten des Überbaus, der Stützen und der Fundamente wird weiterhin engmaschig überwacht. Nur die Sensoren, die speziell für den Belastungsversuch installiert wurden, werden zurückgebaut.
Test mit Schwerlastfahrzeugen
In den Nächten zuvor waren vier spezielle Schwerlastfahrzeuge schrittweise über die Brücke gefahren. Zahlreiche Sensoren haben dabei gemessen, wie sich das Bauwerk unter Belastung verhält. Die Kosten für den Belastungstest belaufen sich auf rund 900.000 Euro.
Vollsperrung über Nacht
Für die Tests wurde die Brücke und die Ammonstraße jeweils von 18 bis 6 Uhr voll gesperrt. Das betraf sowohl die Ammonstraße als auch die Brücke Budapester Straße einschließlich des derzeit noch befahrbaren Bereichs.
Blick in die Zukunft
Positiver Test: Die Brücke könnte bald schrittweise mit einer Tonnagebegrenzung für PKW, LKW und Busse freigegeben werden.
Negativer Test: Es müssten weitere Stützen angebracht werden oder die Brücke bleibt bis auf Weiteres gesperrt.

