- Am Erkundungsschacht in Pöhla (Archivbild).
Beschäftigung im sächischen Bergbau sinkt
Immer weniger Menschen in Sachsen sind im Bergbau beschäftigt. 2019 waren es noch mehr als 2.200, im vergangenen Jahr nur noch gut 2.000. Davon sind 800 klassische Bergmänner. Die Zahlen kommen von der Bundesagentur für Arbeit. Andere Berufe in der Branche waren zum Beispiel Maschinen- und Anlagenbauer, Hausmeister, oder Bürokaufleute.
In Sachsen wird nach wie vor Braunkohle zur Energiegewinnung abgebaut, laut einer Übersicht des Oberbergamtes aber auch Steine und Erden, Kaolin und Flussspat. Zudem will man in neuen Bergwerken etwa Lithium und Zinn zu fördern.
Nach Angaben der Arbeitsagentur ist auch im Bergbau die Fachkräftesicherung eine wichtige Aufgabe. In den nächsten zehn Jahren gehe fast jeder dritte Beschäftigte in Rente. Zumindest ein Teil der Stellen müsse nachbesetzt werden, auch wenn in Bergwerken bereits Roboterfahrzeuge und automatische Bohrmaschinen eingesetzt würden, so ein Agentursprecher.
