Betreiber des Görlitzer Wochenmarktes unzufrieden
Der Görlitzer Wochenmarkt ist für neue Händler nicht attraktiv. Standbesitzer klagen über hohe Gebühren. Nur zehn Prozent der Händler haben einen Ganzjahresvertrag abgeschlossen. Diese Bilanz zog gestern Katrin Schiel von der Deutschen Marktgilde ein Jahr nach der Übernahme des Marktes. Sie bat die Stadt, mit der Platzmiete herunterzugehen.
Die Standgebühren auf dem Wochenmarkt in Görlitz sind höher als in Dresden. Da ist es ein schwacher Trost, dass die Händler in diesem Jahr nicht mehr zahlen müssen. Die Stadt will einen Beitrag leisten für einen anziehenden Wochenmarkt. Das Areal auf dem oberen Teil der Elisabethstraße soll saniert werden. Die Deutsche Marktglide will neue Formate testen, zum Beispiel einen Nachmittags- oder Feierabendmarkt. Dort könnten Nachwuchskünstler auftreten und vielleicht auch Alkohol ausgeschenkt werden.
