Betrüger scheitern: Anrufer erkennen dreiste Maschen
Betrüger haben in Dresden und dem Umland erneut versucht, Menschen mit unterschiedlichen Maschen um ihr Geld zu bringen. Neun Fälle wurden im Stadtgebiet gemeldet, fünf weitere in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
So riefen die Täter bei Frauen und Männern in den Dresdner Stadtteilen Gruna, Trauchau, Südvorstadt, Striesen, Laubegast und Langebrück sowie in Pirna, Lohmen und Dippoldiswalde an. Dabei behaupteten sie, dass ein Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte. Damit dieser nicht in Haft müsse, wäre eine Kaution von mehreren zehntausend Euro nötig.
Außerdem versuchten Unbekannte am Telefon Menschen in Dresden-Seidnitz und in Bannewitz mit angeblichen Geldgewinnen zu betrügen. Die Angerufenen sollten eine Gebühr zahlen, um an das Geld zu kommen. In keinem der Fälle trat ein Schaden ein. Alle Angerufenen erkannten zum Glück, dass es sich um Betrüger handelt und informierten die Polizei. Die warnt erneut davor, auf dubiose Nachrichten oder Anrufe zu reagieren.
Mit der sogenannten WhatsApp-Masche wollten die Täter in Dresden-Laubegast und Dresden-Gorbitz hauptsächlich Senioren um mehrere tausend Euro betrügen. Sie schrieben Nachrichten aufs Handy, in denen sie vortäuschten, das Kind der Angeschriebenen zu sein, das eine neue Telefonnummer hätte. In beiden Fällen wurde die Betrugsmasche erkannt.
In Coswig riefen Unbekannte ein Ehepaar an, das angeblich einen Lottovertrag abgeschlossen hätte. Um diesen zu kündigen, sollten die Kontodaten durchgegeben werden. Die Angerufenen bemerkten den Betrug und legten auf.
