Biergarten in Leipzig verhängt Einlassstopp - was steckt dahinter?
Der erste Biergarten in Leipzig hat seit kurzem einen Einlassstopp verhängt. Der Betreiber der „Substanz“, Andreas Wendland, hat sich jetzt an unseren Sender gewandt, um klarzustellen, was dahinter steckt.
Die „Substanz“ sei derzeit so beliebt, dass teilweise bis zu 500 Personen gleichzeitig in den Biergarten wollen. Diese Zahl könne sein Personal jedoch nicht stemmen, ohne dass die Gäste zu lange auf ihre Getränke oder ihr Essen warten müssten. Außerdem würden dann auch die Schlangen vor den Toiletten zu lang. Denn der Biergarten ist nur für 320 Personen ausgelegt. Wendland geht es aber auch um Sicherheit: Wenn bei Überfüllung etwas passiere, stünde auch seine Lizenz auf dem Spiel, sagte er uns.
Deswegen stoppt ein Mitarbeiter nun bei Überfüllung den Einlass. Die Gäste werden aber nicht abgewiesen, sondern müssen nur so lange warten, bis wieder genug Platz im Garten ist. Dafür stehe der „Einlassstopper“ im ständigen Kontakt mit der Bar und der Küche.
Über einen Ausbau seines Gartens hat Wendland bereits nachgedacht. Das sei aber frühestens erst in zwei Jahren möglich, da bis dahin noch andere Projekte anstünden. Und bevor ausgebaut werden kann, müssten auch noch mit der Stadt und den Nachbarn Gespräche geführt werden.