- Der Eingang vom Leipziger St. Georg Klinikum, auch das ist natürlich von der aktuellen Gesundheitsreform der Bundesregierung betroffen.
Geschäftsführer sorgen sich um tausende Jobs in Leipzig
Die Reformen im Gesundheitswesen und bei der Energieversorgung sorgen in Leipzig für Verunsicherung bei städtischen Unternehmen wie den Verkehrsbetrieben, den Stadtwerken, den Wasserwerken und im St. Georg Klinikum. Das haben die Geschäftsführer bei einer Klausurtagung der Linken erklärt.
Die Belastungen würden nicht nur die unternehmerischen Finanzen betreffen, sondern auch die Planungssicherheit für tausende Angestellte treffen, so Franziska Riekewald, die Fraktionsvorsitzende der Linke im Leipziger Stadtrat. Bund und Land hätten hier eine „klare Verantwortung. Wer bei der Daseinsvorsorge kürzt, nimmt billigend in Kauf, dass sich die soziale Schieflage in unserer Gesellschaft verschärft und Grundgüter zur Luxusware werden.“
„Ein Verkauf steht für uns niemals zur Debatte!“
Leipzig brauche starke und leistungsfährige kommunale Unternehmen. „Sie sind unabdingbar für eine stabile Versorgung, für die Investitionskraft in der Stadt mit Folgeeffekten in der Wirtschaft der Region sowie für etwa 7.600 Beschäftigte“, so Riekewald. Dazu würden auch ein gut ausfinanzierter ÖPNV, bezahlbare Energie für jeden Haushalt, eine Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser und eine funktionierende Abwasserwirtschaft gehören.
Das alles erst würde Leipzig lebenswert machen. „Ein Verkauf dieser städtischen Juwelen steht für uns als Linke niemals zur Debatte!“
