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Sicherung für Brücke Budapester Straße läuft an

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Um die Standsicherheit der Brücke Budapester Straße in Dresden zu gewährleisten, wird jetzt der Bau von mehreren Hilfsstützen vorbereitet. Dazu werden im Bereich der Ammonstraße zunächst Leitungen umverlegt, um Platz für die Fundamente zu schaffen. Eine Fahrspur ist deshalb jetzt gesperrt, auch für Fußgänger gibt es Einschränkungen. Die Sicherungsmaßnahmen sind notwendig, weil es an dem Bauwerk teilweise massive Schäden gibt. Der betroffene Bereich ist deshalb gesperrt.

Der Einbau von Notstützen soll die Brücke Budapester Straße in Dresden wieder befahrbar machen. Sechs bis zwölf Wochen werden das dauern bis sie stehen, erklärte Baubürgermeister Stephan Kühn am Donnerstag. Geplant sind demnach Schwerlaststützen, die unter das Bauwerk gepresst werden. So lange bleibt die Brücke erstmal gesperrt.

Danach soll geprüft werden, ob das Bauwerk mit einer ultrahochfesten Betonplatte verstärkt werden kann. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag, der allerdings nicht im städtischen Haushalt vorgesehen ist. 

Ziel sei es, die Brücke mindestens noch zehn Jahre ohne Einschränkungen zu erhalten, so Kühn weiter. Parallel dazu sollen aber auch schon Planungen für einen Ersatzneubau beginnen. 

Die Brücke musste im Bereich über der Ammonstraße kurzfristig voll gesperrt werden, weil es massive Schäden am Spannstahl gibt, ähnlich wie bei der Carolabrücke. Bereits im November 2024 war an der Brücke ein umfangreiches Monitoringsystem installiert worden, um das Bauwerk zu überwachen. Die jetzt benannten Schäden wurden Anfang Mai entdeckt, nachdem Experten tiefergehende Materialproben entnommen hatten.