- In der Woche vor den Feiertagen plagten BSV-Cheftrainer Norman Rentsch noch Personalsorgen. Eine Grippewelle knockte fast die gesamte Mannschaft aus.
BSV Sachsen vor Heimspiel gegen THC: „Müssen 60 Minuten Tempo gehen!“
Die WM-Pause ist vorbei: Am Samstagabend nach Weihnachten sind die Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau wieder in der Bundesliga gefordert. Zu Gast ist kein Geringerer als der amtierende Europapokalsieger Thüringer HC.
„Favorit sind wir in dem Fall nicht“, sagte BSV-Kreisläuferin Victoria Hasselbusch vorab, „ aber ich denke, wir können gut gegenhalten.“ Die 27-Jährige sieht ihr Team nicht chancenlos und wünscht sich für Mannschaft und Fans eine nachträgliche Weihnachtsüberraschung.
Der THC - ein Schwergewicht mit Schwächen
Die vergangene Saison schloss der THC als Bundesliga-Vierter ab. Dazu gewann man die European League. Aktuell stehen die Erfurterinnen mit 9:7 Punkten wieder auf dem vierten Tabellenplatz. Ihren Ansprüchen laufen sie im Moment aber etwas hinterher. So schwächelten die Gäste in dieser Spielzeit schon unerwartet gegen Neckarsulm (31:33) und Buxtehude (29:29).
Volle Kapelle oder Grippewelle?
Auch Zwickau-Coach Norman Rentsch hat die Leistungen des Thüringer HC verfolgt und weiß zudem um die fortschreitende Entwicklung seiner Mannschaft: „Wir haben durch die beiden Siege zuletzt ein Zeichen setzen können. Ich glaube, dass wir Möglichkeiten haben“, sagte Rentsch vorab. An der richtigen Einstellung wird es nicht fehlen. Mehr Sorgen macht dem Trainer die aktuelle Personalsituation. Aufgrund der Grippewelle trainierte der BSV in den vergangenen Tagen teilweise mit nur vier Spielerinnen. Rentsch ergänzt zu seiner motivierten Prognose: „Wichtig ist, dass die Kaderbreite stimmt und wir 60 Minuten Tempo gehen können.“
Anwurf in der Sparkassen-Arena ist um 18:00 Uhr.
