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Bürgerumfrage: Stadt fühlt Dresdnern auf den Zahn

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Die Kommunale Bürgerumfrage der Stadt Dresden ist schleppend angelaufen. Der Versand der Fragebögen hat sich nach technischen Problemen der Druckerei verzögert. Der Befragungszeitraum wurde deshalb bis Mitte Juni verlängert. 

Etwa vier Wochen nach Beginn der Aktion hat sich rund ein Viertel der zuerst angeschriebenen Einwohner beteiligt. Mehr als die Hälfte nahm dabei online an der Umfrage teil. Sie soll ein umfassendes Bild über die Lebenssituation der Dresdner liefern.  

Daten sollen bei Stadtentwicklung helfen 

Oberbürgermeister Dirk Hilbert bedankt sich im Erinnerungsschreiben bei allen, die den Fragebogen bereits ausgefüllt haben: „Sie haben damit einen wichtigen Beitrag für den Erfolg der Umfrage geleistet.“ Alle anderen Befragten bittet der Oberbürgermeister, sich noch zu beteiligen. „Die Schlussfolgerungen aus den Antworten sind umso zuverlässiger und aussagekräftiger, je höher die Zahl der zurückgesandten Fragebögen ausfällt“, so Hilbert.

Die Daten aus der Umfrage bilden beispielsweise eine Grundlage für zahlreiche städtische Konzepte. Dazu gehören die soziale Haushaltsplanung, der Fachplan für Seniorenarbeit und Altenhilfe, die Wohnungsmarkt-, Bildungs-, Gesundheits- und Suchtberichterstattung sowie die Energie-, Stadtentwicklungs-, und Integrationskonzeptplanung. Die Ergebnisse nutzt die Stadtverwaltung auch für die Gestaltung und Förderung des kulturellen und sportlichen Lebens.

Die Dresdnerinnen und Dresdner, die einen Fragebogen erhalten haben, wurden per Zufall aus dem Melderegister ausgewählt. Die Anonymität der Antworten ist nach Angaben der Stadt durch die getrennte Behandlung von Adresse und Fragebogen gesichert. Alle Adressen werden mit dem Versenden der Erinnerungsschreiben gelöscht.