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CDU-Sachsen bekräftigt: Kohleausstieg erst 2038
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Sachsens CDU hat die Bundesregierung zu einem klaren Bekenntnis zum Kohleausstieg im Jahr 2038 aufgefordert. In ihrem Beschluss auf einer Klausurtagung verwies die Union auf das gesetzlich festgelegte Datum. Dagegen hatte sich Bundeswirtschaftsminister Habeck zu Jahresbeginn für 2030 ausgesprochen.
Die Braunkohle sei in der aktuellen Situation mit großem Abstand der wichtigste Energieträger in Deutschland, so die CDU. Sie forderte außerdem Berlin auf, bei der Umsetzung der Strukturwandelprojekte mehr Druck zu machen. Als Beispiel werden der Ausbau der Bahnlinie Görlitz- Berlin und die beiden neuen Großforschungszentren in der Lausitz und im mitteldeutschen Kohlerevier genannt. Die Zentren sollen ab 2026 errichtet werden. (dpa/red)
