- Vor einer Woche jährte sich zum ersten Mal der Todestag von Maximilian Stoppa. Ihm zu Ehren wurde ein Gedenkstein aufgestellt.
Cottbus: Prozess zum Tod von sächsischem Polizisten Maximilian Stoppa
Vor dem Landgericht Cottbus beginnt heute Vormittag der Prozess zum mutmaßlichen Mord an einem Polizisten aus Sachsen. Der 32-jährige Oberkommissar Maximilian Stoppa war vor einem Jahr in Lauchhammer von einem Autoschieber angefahren worden. Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt: Der Angeklagte wollte als Bandenmitglied mit seiner Tat den Diebstahl eines Autos verdecken.
Kollegen von Maximilian Stoppa wollen heute beim Prozessauftakt dabei sein. Sie wollen dem Angeklagten in die Augen schauen und auf die Lippen. Wird er aussagen? Es könnte ein langer Prozess werden. Das Gericht hat bis Ende März terminiert. Die Ermittlungsakte umfasst 22 Bände, insgesamt 1.200 Blatt Papier, plus Gutachten.
Die Zivilstreife aus Dresden hatte Autoschieber verfolgt. In Lauchhammer sollte der Jeep Grand Cherokee angehalten werden. Der Oberkommissar war ausgestiegen und wollte einen Nagelgurt aus dem Kofferraum holen. In diesem Moment sei der Fahrer des Pilotautos, das die Fluchtroute der Autoschieber absichern sollte, auf den Polizisten zugefahren.
Seit der vergangenen Woche erinnert ein Gedenkstein in Lauchhammer an Maximilian Stoppa.
