Deutsche Bahn nervt Trilex-Fahrgäste
Deutsche Bahn bremst Länderbahn aus. Zwischen Ebersbach und Zittau dürfen die Züge nur noch 60 Kilometer pro Stunde fahren – statt 100. Reisende sind zehn Minuten länger unterwegs. Einzelne Züge fallen aus, damit die Verspätungen kompensiert werden können.
Die Deutsche Bahn habe eine turnusmäßige Überprüfung des 25 Kilometer langen Streckenabschnitts mit einem Messzug versäumt, so die Länderbahn. Man sei vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Es habe keine Gespräche im Vorfeld gegeben. Ein respektvoller Umgang miteinander sehe anders aus, so Länderbahn-Sprecherin Katerina Hagen.
Die Fahrgäste schauen damit einmal mehr in die Röhre. Denn zwischen Wilthen und Ebersbach besteht weiter Schienenersatzverkehr (voraussichtlich bis 11. September). Anschlüsse könnten nun nicht mehr aufrechterhalten werden. Bis Sonntag ist der Trilex im unfreiwilligen Schleichgang unterwegs.
Die Deutsche Bahn hat eine weitere Überraschung für die genervten Fahrgäste. In der Zeit vom 19 bis 27. August enden die Trilex-Züge aus Görlitz und Zittau in Dresden-Neustadt. Der Hauptbahnhof ist gesperrt.
