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Dixieland-Parade und Jazzmeile fallen 2024 aus

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Nicht nur die Filmnächte am Elbufer zittern - auch die Dresdner Dixieland-Veranstalter bangen um ihre Existenz. Das beliebte Festival soll zwar 2024 wieder gefeiert werden, allerdings ohne die beliebtesten und kostenfreien Publikumsmagneten. Die Veranstalter mussten unter anderem die Dixieland-Parade und die Jazz-Meile auf der Prager Straße aus dem Programm streichen. Knapp die Hälfte des Musikprogramm würde damit im nächsten Jahr ausfallen. 

Grund dafür sind unter anderem die gestiegenen Kosten, sagte uns Veranstalter Hendrick Meyer. Die sind unter anderem für Bands und Technik um 15 Prozent gestiegen. Damit ist es immer schwieriger geworden, die kostenfreien Veranstaltungen zu stemmen.

„Konnten im Jahr 2023 die gestiegenen Kosten für eintrittsfreie Veranstaltungen über Fördermittel abgefangen werden, sind positive Aussichten auf eine Bezuschussung aus öffentlichen Mitteln für das kommende Festival derzeit nicht gegeben“, ergänzt Steffen Kiefer, Vereinschef der Sächsischen Festival Vereinigung e.V. und Produktionsleiter des Festivals. „Auch neue und deutlich höhere finanzielle und bürokratische Hürden der Stadtverwaltung zwingen uns, an den meistbesuchten und eintrittsfrei zur Verfügung gestellten Angeboten massiv zu kürzen.“

Die Veranstalter erhoffen sich nun Unterstützung von der Stadt, indem sie die Sicherheitskonzepte überdenkt und die Kosten für Genehmigungen senkt. Nur so könne das beliebte Festival mit über 450.000 Besuchern wie gewohnt gefeiert werden, sagt Veranstalter Hendrik Meyer.