- LDS-Präsident Béla Bélafi und der Dohnaer Bürgermeister Dr. Ralf Müller bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides (v. l.).
Dohna verbessert seinen Hochwasserschutz
In Dohna wird der Hochwasserschutz am Meusegastbach verbessert. Die Stadt bekommt dafür vom Freistaat 460.000 Euro Fördermittel.
Mit dem Geld kann der Bach im Ortsteil Krebs verlegt werden, so dass er künftig am Wohngebiet vorbeifließt. Derzeit verläuft das kleine Gewässer überwiegend durch unterirdische Rohre. Bei Hochwasser überschwemmt es den regelmäßig den Ort. Deshalb wird nun außerhalb ein neues, offenes Bachbett errichtet.
Die Gesamtbaukosten des Vorhabens betragen 622.000 Euro. Die Differenz von 158.000 Euro trägt die Stadt Dohna aus ihrem Haushalt.
Der Ortsteil Krebs wurde bei Hochwasser des Meusegastbaches und seiner Zuflüsse regelmäßig überflutet. Infolge der Hochwasser 2002 und 2010 waren massive Schäden zu verzeichnen. Daraufhin stellte die Stadt ein zehn Maßnahmen umfassendes Hochwasserschutzkonzept auf.
