Dreifach-Mama wegen tödlichem Drogenkuss verurteilt
Urteil im sogenannten Drogenkuss-Prozess: Die junge Frau, die den Tod ihres Lebensgefährten im Gefängnis mit verursacht haben soll, ist vom Landgericht Leipzig zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden.
Darum ging´s
Die 24-jährige Mutter von drei Kindern hatte dem Tunesier (23) Anfang 2025 drei verpackte Kügelchen mit Crystal in die Leipziger JVA geschmuggelt - unter der Zunge. Bei der Begrüßung übergab sie die Drogen dann dem Vater ihrer Kinder dann per Zungenkuss. Er verschluckte sie - ob geplant oder aus Versehen, ist unklar.
Mindestens eins der Päckchen öffnete sich in seinem Bauch. Der Mann starb einen Tag später an der Überdosis. Er hatte die Lieferung von der Angeklagten offenbar verlangt, wie in dem Prozess klar wurde. Die Frau sei ihm hörig gewesen, hieß es. Wohl nur deshalb musste sie letztlich auch nicht ins Gefängnis.