Einbruch in künftiges Flüchtlingsheim - Tatverdächtige ermittelt
Knapp drei Monate nach einem Einbruch in die geplante Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Zwickau-Eckersbach hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt. Die 28- und 31-Jährigen stehen unter Verdacht, mehrere Wohnungstüren und das Heizungssystem beschädigt zu haben, was zu einem Wasserschaden geführt hatte, wie das Landeskriminalamt am Freitag mitteilte. Da eine politische Motivation der Tat vom 11. Mai nicht ausgeschlossen werden konnte, hatte der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.
Beide Tatverdächtige sind den Angaben nach deutsche Staatsangehörige und wohnen im selben Wohngebiet. Sie sollen laut Ermittlungen zudem am 26. Mai die Hauswand des Gebäudes mit weißer Farbe beschmiert haben.
Der Zwickauer Kreistag hatte Ende März beschlossen, dass das Mehrfamilienhaus in der Heisenbergstraße in eine Gemeinschaftsunterkunft mit zunächst 170 Plätzen umgewandelt werden soll.
