++ EIL ++

Einigung bei Drewag-Anteile: Thüga bekommt 110 Millionen Euro

Zuletzt aktualisiert:

Der Rechtsstreit um Anteile des Energieunternehmens Thüga AG (München) an den Stadtwerken Dresden (Drewag) ist beigelegt. Wie die Energieverbund Dresden GmbH (EVD) als Mutter der Drewag am Mittwoch bekanntgab, erhält die Thüga AG für ihren Anteil von zehn Prozent an den Dresdner Stadtwerken 110 Millionen Euro. „EVD und Thüga bewerten die Einigung als Zeichen für die Bereitschaft, Konflikte insbesondere unter kommunalen Energieunternehmen auf konstruktive Weise beizulegen“, hieß es. Die erzielte Einigung erspare beiden Unternehmen einen erheblichen Zeit- und Kostenaufwand, der bei Fortführung dieses Rechtsstreits zu erwarten gewesen wäre.

„Diese Lösung ist sowohl für die EVD als auch für die Thüga von Nutzen und ermöglicht uns, den Konsolidierungsprozess innerhalb der Sachsenenergie AG mit einer nun zu 100 Prozent in unserem Eigentum befindlichen Drewag zu Ende zu führen“, betonte EVD-Geschäftsführer Frank Brinkmann. Auch Thüga-Vorstandschef Michael Riechel zeigte sich zufrieden und sprach von einem „wichtigen Schritt“. Er unterstreiche die gemeinsame Verantwortung für eine nachhaltige Energieversorgung als kommunale Unternehmen. (dpa)