- Es könnte Notwehr gewesen sein: Bei der Auseinandersetzung am 13. Juli 2024 hatte der Albaner (52) gegen 23.30 Uhr seinem Landsmann (39) eine 15 Zentimeter lange Klinge ins Herz gerammt - hier vor einer Bar auf der Eisenbahnstraße. Der Mann starb dann nachts im Krankenhaus.
Eisenbahnstraße: Albaner wird nach tödlichem Messerstich freigesprochen
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Beim Prozess um einen tödlichen Messerstich auf der Eisenbahnstraße in Leipzig ist der angeklagte Albaner freigesprochen worden. Der 52-Jährige hatte im Sommer 2024 bei einem Streit einen 39-jährigen Landsmann niedergestochen.
„Im Zweifel für den Angeklagten“
Allerdings könnte es sich um Notwehr gehandelt haben, entschied jetzt das Landgericht Leipzig - frei nach dem Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren wegen Totschlags gefordert. Der 52-jährige Albaner verließ das Gericht als freier Mann und bekommt dazu noch eine Entschädigung für die Untersuchungshaft.
