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Ermittler suchen nach Brandursache in alter Möbelfabrik

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Nach dem Großbrand in einer ehemaligen Möbelfabrik im Rabenauer Ortsteil Oelsa ist die Ursache für das Feuer noch immer unklar. Ermittler der Polizei waren am Montag vor Ort und haben mögliche Spuren gesichert. Die Auswertung wird eine Weile dauern. 

„Das Ausmaß der Zerstörung ist relativ groß“, sagte ein Polizeisprecher. „Deshalb gestaltet sich die Arbeit der Brandursachenermittler sehr langwierig. Die entnommen Proben kommen nun erst mal ins Labor“  

Es werde wahrscheinlich auch schwierig, genau herauszufinden, was genau den Brand ausgelöst hat, so der Polizeisprecher weiter. Das Gebäude der ehemaligen Möbelfabrik an der Hauptstraße war vergangenen Donnerstag in Flammen aufgegangen und niedergebrannt. Lediglich einige Nebengebäude konnten vor dem Feuer bewahrt werden. 

Spendenaktionen für Betroffene 

In der ehemaligen Fabrik hatten sich unter anderem junge Leute Lagerräume eingerichtet. Technik, die dort stand, wurde durch das Feuer zerstört. Angehörige haben deshalb einen Spendenaufruf gestartet. „Unsere Kinder hatten gerade vor drei Wochen endlich einen geeigneten Lager- und Vereinsraum für ihre, mit viel Liebe und Fleiß sowie jahrelang selbst gebauten Musikanlagen und Boxen gefunden“, schreibt Initiatorin Nadine Richter dort. „Sie richteten und organisierten damit bereits mehrere Veranstaltungen in Dresden und Umgebung aus. Beim Umzug in den neuen Standort flossen viel Mühe, Fleiß und Schweiß und natürlich auch einige Euro. Dann kam der Brand. Er zerstörte alles.“

Gleichzeitig werben die jungen Leute in einer zweiten Spendenaktion selbst um Unterstützung. „Mit der Halle haben wir nicht nur unser Equipment wie Werkzeuge, Sound- und Lichttechnik, Verstärker, Kabel, Deko, Stromaggregat und eine CNC-Fräse verloren, sondern auch unseren Safer Space und unzählige Erinnerungen an gemeinsames Bauen, Feiern und Zusammensein“, schriebt Sava Rohrbach in dem Aufruf. „Der materielle Schaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro, abgesehen von dem emotionalen Wert, den all diese Dinge für uns hatten.“

Auch ein Imbiss ist von dem Großbrand betroffen. Das „Schlemmerstübl“ wollte sich nach einem Umzug in der Fabrik neue Räume einrichten und im Juni loslegen. Die Unternehmerin muss nun von vorn anfangen. Die Stadt Rabenau will sie dabei unterstützen.