- Die Orte der einzelnen Türchen sollen mit diesen selbstgebastelten Zahlen gekennzeichnet werden.
- Pfarrer Andreas Marosi und Kirchenmusiker Matthias Grummet sind Mitorganisatoren des Zwickauer Adventskalenders.
Erstmals lebendiger Adventskalender in Zwickau
Weil Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, haben sich die Zwickauer Kirchen für die Vorweihnachtszeit in diesem Jahr etwas ganz besonderes einfallen lassen: Erstmals wird es in der Stadt einen lebendigen Adventskalender geben. Einer der Initiatoren ist Matthias Grummet. Die Idee war in Corona-Zeiten entstanden, sagte er unserem Sender.„Wir wollten in dieser Zeit, in der Konzerte und größere Ansammlungen nicht möglich waren, Begegnung schaffen und haben deshalb hier an der Pauluskirche jeden Tag ein kleines Programm geboten.“
In diesem Jahr machen alle Kirchgemeinden, einige Kitas und auch soziale Einrichtungen wie die Diakonie in Zwickau mit. Jeder der Akteure gestaltet für einen Tag bis zum 24. Dezember ein Programm, das dann an verschiedenen Orten präsentiert wird. Wo genau, ist ab Ende der Woche auf der Internetseite www.lakzw.de zu finden.
Der Inhalt der Türchen ist eine Überraschung. „An den Orten und Mitorganisatoren kann man erkennen, für welche Zielgruppe das Programm gedacht ist“, erklärte Grummet. So werde der Inhalt eines Türchens einer Kita sicher kindgerechter sein, als der des Türchens am 23. Dezember auf dem Paulusfriedhof. An Heiligabend öffnen sich dann die Türen aller Kirchen zu den Christvespern und bilden den Abschluss des Adventskalenders.

