Erzgebirge stellt überdurchschnittlich mehr Schwerbehinderte ein
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Im Erzgebirge beschäftigen Unternehmen verhältnismäßig mehr Schwerbehinderte als in vielen anderen Regionen Deutschlands. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Arbeitsagentur Annaberg-Buchholz. Demnach erfüllen über 41 Prozent der Betriebe die Pflicht, ab einer bestimmten Größe einen Teil ihrer Arbeitsplätze an Menschen mit Schwerbehinderungen zu vergeben. Im Bundesschnitt sind es mit 40 Prozent etwas weniger. Wer die Pflicht nicht erfüllt, muss eine Ausgleichsabgabe zahlen.
Viele Firmen hätten aber immer noch Hemmnisse, Menschen mit Behinderungen einzustellen, heißt es von der Arbeitsagentur. So gebe es weiterhin Fälle, bei denen Menschen ohne Einschränkung trotz gleicher Eignung bevorzugt eingestellt werden würden.
