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  • Nico Tippelt (li.) und Torsten Herbst sind auf Sommertour durch die Sportstätten der Region.

FDP-Politiker informieren sich über Stadionbetrieb in Zwickau

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Die finanzielle Schieflage des FSV Zwickau wird auch den Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Das war Thema bei einem Stadionbesuch der zwei FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst und Nico Tippelt in dieser Woche. Demnach muss die Stadt nach dem Abstieg des Fußballsportvereins deutlich mehr Geld zuschießen, um das Stadion zu betreiben. Die Rede ist von gut einer Million Euro pro Jahr.

Um die Kosten abzufedern, versucht die Stadionbetriebsgesellschaft auch anderweitig Einnahmen zu erwirtschaften, berichtete Stadionmanager Tino Hahm bei dem Treffen. So sei die Arena z.B. Schulungszentrum der Deutschen Bahn. Auch Privatleute feierten in den Räumen. „Das kenne ich so aus anderen Stadien nicht“, lobte FDP-Mann Herbst die Kreativität, mit der man hier unterwegs ist. Kostendeckend ist das aber laut Hahm trotzdem nicht.

Für den FSV betrug die Stadionmiete in der dritten Liga 360.000 Euro pro Jahr. Diese Summe wurde wohl aber schon seit geraumer Zeit nicht mehr voll bezahlt.