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Flüchtlingsunterkunft in der Messe aufgelöst

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Die Stadt Dresden hat die Flüchtlingsnotunterkunft in der Messehalle 4 planmäßig aufgelöst. Insgesamt 137 Personen waren dort zuletzt untergebracht. Sie haben jetzt neue Unterkünfte in Wohnheimen und Hotels bezogen.

Nach der Beräumung und Reinigung kann die Messe wieder alle Hallen für Veranstaltungen nutzen, zum Beispiel für die Bildungsmesse „KarriereStart“, die vom 20. bis 22. Januar geplant ist.

Für die Unterbringung der vielen Flüchtlinge fehlt es an Wohnungen. Die rund 2.800 Plätze sind alle belegt. Die Stadtverwaltung greift deshalb vorübergehend auf freie Zimmer zurück, die Hotel- und Wohnheimbetreiber bereitstellen. Aktuell nutzt die Stadt fünf Hotels. Diese befinden sich unter anderem in der Friedrichstadt, in Klotzsche und in der Leipziger Vorstadt.

Weitere zentrale Standorte

Insgesamt gibt es 16 Gemeinschaftsunterkünfte in verschiedenen Stadtteilen Dresdens mit insgesamt rund 900 Plätzen. Seit Mitte Dezember 2022 nutzt die Stadt das ehemalige Eventwerk im Stadtteil Albertstadt für die Unterbringung von Geflüchteten. Die Einrichtung kann bis zu 178 Personen aufnehmen. Aktuell ist sie mit 170 Personen belegt.

Da die Stadt weitere Zuweisungen erwartet, ist im März eine Kapazitätserweiterung auf bis zu 314 Personen geplant. Die Nutzung des Objekts ist bis Ende 2024 vereinbart. Außerdem bietet ein neues Wohnheim in der Albertstadt bis zu 110 Plätze. Parallel entwickelt die Stadt in verschiedenen Stadtteilen weitere Unterbringungsstandorte. So entsteht derzeit im Stadtteil Sporbitz eine Einrichtung in Modulbauweise für bis zu 52 Geflüchtete.