- Visualisierung. Zur Generalsanierung der Görlitzer Stadthalle gehört auch ein moderner Anbau auf der Neißeseite.
Fördermittelantrag und Betriebskonzept für Görlitzer Stadthalle
Der Görlitzer Stadtrat soll heute die Weichen für ein Millionen-Projekt stellen. Es geht um die Generalsanierung der Stadthalle. Auf der Tagesordnung steht ein Beschluss zu Fördermittelantrag und Betriebskonzept. Bund und Land hatten anfangs 36 Millionen Euro in Aussicht gestellt und nach Verhandlungen mit der Stadt weitere 9,6 Millionen Euro zugesagt. Die Görlitzer Stadthalle soll zum Kongress- und Tagungszentrum entwickelt werden. Oberbürgermeister Octavian Ursu sagte: „Die Stadthalle ist eine Wette auf die Zukunft der Stadt. Sie wird positiven Einfluss auf Stadt und Region haben.“
Sollten der Stadtrat heute Fördermittelantrag und Betriebskonzept zustimmen, könnte Bürgermeister Benedikt Hummel zufolge im nächsten Jahr der Baubeschluss gefasst werden. Den Start für die Generalsanierung sieht er ein Jahr später.
Mit dem Eigenanteil der Stadt stehen insgesamt 50,7 Millionen Euro für die Stadthalle bereit.
Die Halle ist seit 2005 geschlossen. In den vergangenen Jahren wurde der Jugendstilbau an der Neiße gesichert. Er drohte einzustürzen. Der Große Saal ist mit 1.000 Plätzen der größte Veranstaltungssaal zwischen Dresden und Breslau. Seit 2019 der Kleine Saal wieder genutzt werden - allerdings nur mit Einschränkungen, es gibt keine Heizung.
