Fünf Schweinepestfälle bei Großkoschen
Die Gefahr der Afrikanischen Schweinepest ist nicht gebannt. Bei Großkoschen nahe der Grenze zu Sachsen wurden fünf Wildschweine mit dem Erreger festgestellt. Weitere Verdachtsfälle auf brandenburgischer und sächsischer Seite im Umfeld des Fundortes lägen vor, teilte heute die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz mit. Den infizierten Tieren sei es gelungen, die Wildschutzbarriere entlang der Grenze zum Kreis Bautzen zu überwinden, sagte Amtstierarzt Jörg Wachtel.
Ein Krisenstab wird Schritte gegen die weitere Ausbreitung der Seuche festlegen. In Betracht gezogen wird ein zusätzliche Schutzzaun. Außerdem soll die bestehende Barriere verstärkt werden. So ist geplant, die zweite Zaunreihe in Richtung Sachsen durch einen Festzaun auszutauschen.
