- Blick in die Haushalle mit neuem Sandsteinboden und ertüchtigten Holzbalkendecken.
Historisches Prälatenhaus erstrahlt wieder in neuem Glanz
Eine der ältesten Wohngebäude in Meißen erstrahlt wieder in neuem Glanz. Am sogenannten Prälatenhaus sind die Sanierungsarbeiten beendet. Die historische Decke und das Fundament wurden erneuert, gleichzeitig verlegten die Arbeiter überall neue Leitungen.
In der Haushalle im Erdgeschoss wurde ein neuer Fußboden aus Sansteinplatten eingebaut. Zudem ist das Gebäude nun beheiz- und beleuchtbar. Im zweiten Obergeschoss gibt es eine neue Treppe. Auch die Brandschutzsicherung wurde wieder auf Vordermann gebracht.
Das dreigeschossige Gebäude mit spätgotischem Giebel und wertvollen Wandmalereien stammt aus dem Jahr 1510. Jahrelang war es vom Verfall geprägt. Erst 2020 hatte die Stadt Meißen das Vorhaben wieder in ihre Hände genommen.
Rund 700.000 Euro investierte die Stadt in die Arbeiten. Die Maßnahme wird mit bis zu 80 Prozent über das EFRE-Programm Integrierte Stadtentwicklung gefördert.
Künftig soll das Gebäude wieder den Meißnern zugänglich sein. Ein erstes Kunst-Projekt startet ab August und öffnet jedes Wochenende für Besucher. Zudem plant die Stadt, alle weiteren Restaurierungsarbeiten transparenter der Öffentlichkeit gegenüber zu gestalten.

