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Hoyerswerda übernimmt Brunnenanlagen in der Altstadt

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 Hoyerswerda kümmert sich künftig selbst darum, dass das Grundwasser in der Neustadt nicht zu hoch steigt. Der Stadtrat hat der schrittweisen Übernahme der Brunnenanlagen in der Altstadt vom Bergbausanierer LMBV zugestimmt. Die Brunnen halten den Zustrom in Richtung Neustadt auf.  Ab Januar sind die Versorgungsbetriebe VBH für den laufenden Betrieb verantwortlich. Der Stadt entstehen keine Kosten. Die LMBV kommt  dafür weiterhin auf. Das sind jährlich mehr als 450.000 Euro. 

Um Gebäude und Straßen in der Hoyerswerdaer Neustadt vor wieder ansteigendem Grundwasser zu schützen, laufen die Pumpen schon seit über zwanzig Jahren. In den 1990er Jahre gab es die fixe Idee des damaligen Baubürgermeisters, für das Grundwasser offene Kanäle anzulegen, so wie die Grachten in Amsterdam. Diese Idee wurde aber rasch wieder verworfen angesichts der Wasserqualität.