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Hundealarm auf der Festung Königstein

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Die Festung Königstein hat sich am Montag zu einem Übungsplatz für die Diensthundestaffel der Polizeidirektion Dresden verwandelt. Mehr als 30 Vierbeiner wurden intensiv auf ihre Einsatzfähigkeiten getestet - unter ihnen Rauschgiftspürhunde, Sprengstoffspürhunde sowie Fährtenhunde. Sie probten die unterschiedlichsten Szenarien. Zum Beispiel mussten sie Sprengstoff auf der Magdalenaburg erschnüffeln. 

Der Zweck der Übung: Die tierischen Kollegen der Polizei werden regelmäßig in anspruchsvollen Einsatzlagen benötigt. „Ein fortwährendes Training ist dahingehend eine Grundvoraussetzung“, heißt es von der Polizei. Normalerweise wird jedes Jahr trainiert, coronabedingt musste die vergangenen beiden Jahre aber eine Pause eingelegt werden.

Bei der Diensthundestaffel der Polizei Dresden sind derzeit 22 Männer und 5 Frauen im Einsatz, sagte die Leiterin und Polizeihauptkommissarin Manuela Brühl. Neben Deutschen Schäferhunden werden als „Spürnasen“ vor allem Malinois verwendet, aber auch ein Rottweiler ist bei der Dresdner Staffel mit dabei. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa zwei Jahre. Neben ihrem jeweiligen Spezialgebiet werden die Hunde auch als Schutzhunde, z.B. bei Demonstrationen oder Fußballspielen eingesetzt.

Bilder der Übungsaktion in der Galerie