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  • v.l:Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden,Dr. Rutger Wijburg, Mitglied des Vorstands und Chief Operations Officer der Infineon Technologies AG, Regina Kraushaar, Präsidentin Landesdirektion Sachsen Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Raik Brettschneider, Geschäftsführer Infineon Dresden,Thomas Richter, Geschäftsführer Infineon Dresden

Infineon startet finale Bauphase für Fabrikerweiterung in Dresden

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Bei der Fabrikerweiterung von Infineon im Dresdener Norden geht es voran: Der Chiphersteller hat die finale Bauphase für die „Smart Power Fab“ eingeleitet. Gut ein Jahr nach Baubeginn übergab Ministerpräsident Michael Kretschmer am Donnerstag die letzte noch ausstehende Baugenehmigung.

Projekt liegt im Zeit- und Budgetplan

Insgesamt fünf Milliarden Euro investiert Infineon in die Fabrikerweiterung. Mit der letzten Baugenehmigung kann nun die Gebäudeerrichtung beginnen. Der Aushub der Baugrube ist inzwischen abgeschlossen. Dafür wurden 450.000 Kubikmeter Erde ausgehoben - das entspricht dem Volumen von 180 olympischen Schwimmbecken. Die Baugrube ist 22 Meter tief und bietet die Grundlage für die bis zu 190 Zentimeter dicke Betonfundamentplatte, die Vibrationen etwa von vorbeifahrenden Straßenbahnen auf ein Minimum reduzieren sollen, um die Produktion nicht zu stören.Die Baustelle mit bis zu 10 Kränen ist 24 Stunden, sechs Tage die Woche in Betrieb.

Der Produktionsstart ist für 2026 geplant

Zum Zeitpunkt der Eröffnung wird laut Unternehmensangaben dann in Dresden die größte Chipfabrik Europas stehen. Im neuen Fabrikteil sollen Halbleiter gefertigt werden, die die Dekarbonisierung und Digitalisierung befördern. Eingesetzt werden sollen sie in der Autoindustrie und im Bereich Erneuerbare Energien. Der Ausbau soll etwa 1.000 neue Jobs schaffen. 

Audio:

Bauleiter Holger Hasse zum Stand der Arbeiten auf der Baustelle

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