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Internationaler Preis für in Görlitz gedrehte TV-Serie

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Die in Görlitz gedrehte Serie „Torstraße 1“ hat einen internationalen Preis geholt. Sie wurde auf der weltgrößten Fernsehmesse „MIP TV“ als bestes Drama gekürt.   Die Auszeichnung   gilt als   Indikator für den weltweiten Erfolg von Neuerscheinungen.  Die Produktion wurde als „Haus der Träume“ vorgestellt. Viele Szenen für den Zwölfteiler wurden im vergangenen Jahr im Görlitzer Kaufhaus gedreht. 

Die Serie wird voraussichtlich   in der zweiten Jahreshälfte beim Streamingdienst RTL+ zu sehen sein. Wann sie im Free-TV läuft, ist noch unklar.

Anfang der 1920er Jahre gründete die jüdische Familie Gollhuber an der Torstraße 1 das erste Kreditkaufhaus Berlins. Nach der Enteignung durch die Nazis diente das Gebäude der Hitlerjugend und zu DDR-Zeiten der SED als Zentrale. Im Jahr 1996 erhielten die Erben des ursprünglichen Besitzers die Immobilie zurück und verkauften sie an eine Investorengruppe, die 2010 in dem Gebäude das „Soho House Berlin“, einen Privatclub mit Hotel, eröffnete. Die Drehbücher basieren auf dem Roman „Torstraße 1“ von Sybil Volk.

Zu den Hauptdarstellern  gehören Naemi Feitisch, Ludwig Simon, Nina Kunzendorf und Samuel Finzi. (dpa/red)

Audio:

Moderator Matthias Zilch im Gespräch mit Reporter Knut-Michael Kunoth
Produzent Stefan Arndt