- Es wurde wieder gemessen, gezählt und gewogen: Die Jahresinventur im Zoo Hoyerswerda stand an.
Inventur im Zoo Hoyerswerda: Querzahnmolche legen zu
Im Zoo Hoyerswerda wurde wieder gemessen, gezählt und gewogen. Die jährliche Inventur stand an. Insgesamt 872 Tiere leben aktuell im Zoo. 115 Arten sind hier zuhause – ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2021.
Nachwuchs gab es im vergangenen Jahr gleich bei 11 Arten, so zum Beispiel bei den Felsenhörnchen, den Baumstachlern oder auch bei den Kugelgürteltieren. Insgesamt 27 Jungtiere erblickten in Hoyerswerda das Licht der Welt. Auch baulich hat sich im Zoo einiges verändert. Neben der Bärenanlage wurde auch das Domizil der Servale und das Tropenhaus erweitert. Auch der Umbau der ehemaligen Tiger- zur Leopardenanlage wurde gestartet.
Besonders stolz ist der Zoo auf seine Querzahnmolche. Denn die sechs in Hoyerswerda lebenden Exemplare des Molches haben binnen eines Jahres ihre Körperlänge auf 20 bis 24 Zentimeter verdoppelt. Unterdessen stehe auch fest, dass es sich um fünf Männchen und ein Weibchen handele. Die Molche sind nahe Verwandte der bekannten Axolotl, kommen nur noch im Pátzcuaro-See in Mexiko vor und sind vom Aussterben bedroht.
Nach Angaben des Zoos hat sich sein Bestand im Vergleich zu 2021 um 95 Tiere reduziert. Arten wie die Flamingos habe man baubedingt abgeben müssen. Sie oder auch der Fennek (Wüstenfuchs) würden aber mit Umsetzung des neuen Masterplans wieder zurückkehren.
Die Inventur im Zoo steht immer zu Jahresbeginn an. (mit dpa)
