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  • Tobie Zander (li.) und Christoph Rölke haben den Lulatsch-Lutscher auf den Markt gebracht.

Jetzt kommt er Lulatsch-Lutscher

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Tobie Zander hält zwei bunte Eis-Aufkleber in die Kamera. Auf ihm lutscht Marx unter dem Motto „Eisesser aller Länder vereinigt Euch“ am Lulatsch. Neben ihm steht Christoph Rölke. Auf seinem weißen T-Shirt prangt der passende Schriftzug: „EisEsse“. Hinter den beiden ragt das Vorbild in den Himmel – die farbenfrohe Esse des Chemnitzer Heizkraftwerks.

Die beiden 35-jährigen Softwareentwickler haben den „Chemnitzer Lulatsch“ in ein Wassereis verwandelt. Lecker, diese Lulatsch-Lutscher. 

Jeder Ring schmeckt anders

Die bunte Esse gibt es bereits als Räucherfigur, Schultüte und Regenschirm. Jetzt folgt die essbare Variante. Jeder farbige Ring besitzt eine andere Geschmacksrichtung. Dazu gehören Mango, Apfel, Erdbeere und Orange. Alle Sorten verraten die Gründer der EisEsse UG allerdings nicht. „Die Leute sind eingeladen, es zu testen“, sagt Tobie Zander. Man könne die einzelnen Früchte gut herausschmecken. „Wenn es zum Beispiel eine Orange sein soll, dann soll es auch nach Orange schmecken.“

Die Eis-Esse besteht nach Angaben der Gründer zu rund 65 Prozent aus pürierten Früchten. Als Süßungsmittel kommt unter anderem Agavendicksaft zum Einsatz. Künstliche Zusätze enthält das Eis nicht.

Die Idee kam beim Eisessen

Zander und Rölke kamen selbst beim Eisessen auf den Gedanken. Die Form der Esse machte die Umsetzung vergleichsweise einfach. Anschließend fragten sie beim Energieversorger eins an. Das Unternehmen besitzt die Rechte am Schornstein als Kunstwerk und gab seine Zustimmung. Im Supermarkt wird die Eis-Esse zunächst nicht angeboten. „Dieses Jahr wollen wir sie rein auf Events vertreiben“, erklärt Zander. Der Auftakt steigt am Samstag von 10 bis 18 Uhr am Musikpavillon auf der Schlossteichinsel. Auch beim Chemnitzer Weinfest soll das Eis erhältlich sein.

Zunächst wollen die Gründer testen, wie die Esse ankommt. Danach könnte der regionale Vertrieb wachsen. Weitere Chemnitzer Sehenswürdigkeiten als Eis schließen sie nicht aus.