Jetzt offiziell strategisch wichtig: Lithium in Zinnwald
Die EU-Kommission hat den geplanten Lithium-Abbau bei Zinnwald als strategisches Projekt für die Rohstoffversorgung eingestuft. Damit können jetzt Genehmigungsverfahren beschleunigt und Finanzierungen schneller angeschoben werden.
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter begrüßte die Entscheidung: Das unterstreiche die wirtschaftliche Perspektive des Projekts. Lithium ist ein wichtiger Rohstoff für Batterien, Elektromobilität und moderne Energiespeicher.
„Heute ist ein guter Tag für das Erzgebirge, für Sachsen und für die gesamte Rohstoffversorgung Europas: Das Zinnwald Lithium-Projekt im Erzgebirge wird ab heute offiziell als strategisches Projekt im Rahmen des Critical Raw Materials Act (CRMA) der EU anerkannt“, freute sich der Minister nach der Bekanntgabe am Freitag.
Der Freistaat Sachsen hat das Bergbau-Vorhaben von Beginn an unterstützt und wird es auch weiterhin eng begleiten. „Wenn wir solche Rohstoffe verantwortungsvoll im eigenen Land gewinnen, stärken wir unsere industrielle Wertschöpfung, verringern Abhängigkeiten von Importen aus Asien und erhöhen die Widerstandsfähigkeit unserer europäischen Unternehmen“, so Panter weiter.
