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Polizei äußert sich nach K.-o.-Tropfen-Vorfall im Elipamanoke

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Im Juni sollen zwei Personen im Leipziger Elipamanoke versucht haben, eine Besucherin von ihren Freunden zu trennen. Dabei sei es mutmaßlich zum Einsatz von K.-o.-Tropfen gekommen. Gäste konnten Schlimmeres verhindern. Das hat der Club in einem Statement mitgeteilt. Die Polizei bestätigte uns nun, dass zu dem Vorfall auch eine Anzeige vorliege. 

Vom Elipamanoke selbst hieß es, dass sich solche Verdachtsfälle seit der Corona-Pandemie gehäuft hätten. Der Club hat deswegen sein „Awareness-Personal“ aufgestockt. Das ist medizinisch geschult und sorgt für die Sicherheit aller Gäste. Betroffene und Menschen, die etwas Verdächtiges bemerken, sollen sich bei den Mitarbeitern melden, heißt es. Zudem kündigte der Club an, jeden Täter ausnahmslos der Polizei auszuliefern. 

Auf Anfrage sagte uns die Polizei, dass sie eine solche Entwicklung derzeit noch nicht bestätigen könne. Das liege aber auch daran, dass das Jahr 2023 noch laufe und somit kein Vergleich gezogen werden könne. Zudem geht die Polizei von einer hohen Dunkelziffer aus.