++ EIL ++

Am Ruhetag: Kleinmesse wird bei Brand zu Friedhof der Kuscheltiere

Zuletzt aktualisiert:

Auf der Leipziger Kleinmesse hat am Montagabend (Ruhetag) ein verheerendes Feuer gewütet. Dabei ist laut Polizei ein Schaden von mehreren 100.000 Euro entstanden. Kurz vor 18 Uhr war in einer Schausteller-Bude ein Feuer ausgebrochen.

Sie wurde damit quasi zum „Friedhof der Kuscheltiere“ (Roman von Stephen King, 1983 / erste Verfilmung 1989): Etliche Plüsch-Tiere verbrannten. Außerdem wurde ein in der Nähe stehender Wohnanhänger beschädigt. Verletzte gab es zum Glück nicht. Experten der Polizei sollen den Brandort nun genauer untersuchen, so ein Sprecher.

„Wir haben die Rauchwolken gesehen“

Fred Hofmann aus dem Vorstand des Leipziger Schaustellervereins hat den Vorfall unmittelbar miterlebt. Er berichtet, dass er aufsteigende Rauchwolken bemerkte und daraufhin die Feuerwehr alarmierte. „Unser Sicherheitskonzept hat zu hundert Prozent funktioniert“, betont Hofmann.

Abgebrannt ist ein Schaustellerwagen mit sogenannten Push-Automaten samt Gewinnen. Die Neuanschaffung eines solchen Automaten liegt bei rund 250.000 Euro.

Wie geht es jetzt weiter?

Der betroffene Schausteller wartet derzeit auf die Freigabe durch die Polizei, um die Schäden beseitigen zu können. Anschließend soll ein neuer Automat aufgestellt werden. Laut Hofmann sollen die Besucher davon kaum etwas mitbekommen: „Eigentlich wird niemand merken, dass hier etwas passiert ist.“.

Die Kleinmesse öffnet also wie gehabt ab Mittwoch wieder ihre Tore für die Besucher.

Audio:

Fred Hofmann aus dem Vorstand des Leipziger Schausteller Vereins im Interview mit Reporterin Clarissa Kunath.