Kultusministerium verbietet Gendern an Sachsens Schulen
Gendersternchen, Doppelpunkte und Co. bleiben an Sachsens Schulen tabu. Das Kultusministerium hat das Gendern in der schriftlichen Kommunikation nun sogar per Erlass verboten.
Alle Mitarbeiter wurden angewiesen, stets dem amtlichen Regelwerk der deutschen Rechtschreibung zu folgen. Die Regelung gilt auch für den Unterricht sowie für externe Dienstleister. Über das Gendern gibt es regelmäßig hitzige Debatten in Deutschland.
Die Haltung des Ministeriums dabei ist nicht neu. Schon vor zwei Jahren hatte es in einem Schreiben an die Schulen verfügt, dass für offizielle Schreiben, Briefe an Eltern und Unterrichtsmaterialien das amtliche Regelwerk gelte und Sonderzeichen für eine geschlechtsneutrale Sprache tabu seien. Sie werden den Angaben nach etwa in Aufsätzen auch als Fehler markiert.
Empfohlen werden dagegen Paarformen wie Schülerinnen und Schüler und geschlechtsneutrale Formen wie Lehrkräfte oder Jugendliche. Ziel sei eine für alle verständliche Sprache, hieß es nun erneut. (mit dpa)
