++ EIL ++

Landespolizeichef kündigt hartes Vorgehen nach bizarrem Aufnahmeritual beim MEK an

Zuletzt aktualisiert:

Nach Bekanntwerden eines bizarren Aufnahmerituals beim Mobilen Einsatzkommando Leipzig hat Sachsens neuer Polizeipräsident Jörg Kubiessa ein hartes Vorgehen angekündigt. Wie er der LVZ sagte, wird das Fehlverhalten dieser Spezialeinheit nicht nur aufgeklärt, sondern es sollen auch Konsequenzen folgen. Kubiessa bezeichnete das Aufnahmeritual als „nicht zu tolerierenden Angriff auf die Menschenwürde“ und warf den Leipziger Spezialkräften gezielte Demütigungen vor, „um Zugang zu einer geschlossenen Einheit zu erhalten“.

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hatte in der vergangenen Woche öffentlich gemacht, dass sie gegen 25 Beamte des MEK Leipzig und eine Polizeiärztin ermittle. Bei einer Abschlussprozedur für zwei neue MEK-Angehörige sei einer der beiden von Schüssen aus einer Übungswaffe getroffen und verletzt worden. Es sei Farbmunition abgefeuert worden. Das Landeskriminalamt hatte mitgeteilt, dass zwei Führungskräfte suspendiert wurden. (dpa)