„Lausitzrunde“ mahnt Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus an
Die „Lausitzrunde“ hat eine kritische Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus angemahnt .Toleranz, Weltoffenheit und Geschichtsbewusstsein seien unverzichtbar für die Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz. „Rechtsextremismus, Relativierung und Leugnung der Verbrechen des Nationalsozialismus sowie Verherrlichung und Verbreitung nationalsozialistischen Gedankengutes, egal wo und von wem,
schaden der Lausitz.“
Die „Lausitzrunde“ ist ein Bündnis von mehr als 50 Bürgermeistern und Amtsdirektoren. An einer Schule in Burg im Spreewald war es zu rechtsextremistischen Vorfällen gekommen. Zwei Lehrer hatten sich in einem Brandbrief an die Öffentlichkeit gewandt und waren danach zunehmend Anfeindungen ausgesetzt. Auch aus einem Gymnasium in Spremberg wurden ähnliche Vorfälle und Strukturen bekannt. „Rechtsextreme Tendenzen in letzter Zeit geben Anlass zu tiefer Beunruhigung.“
Um eine Perspektive für die Lausitz sei viele Jahre gerungen worden. Dazu gehöre die Ansiedlung von Unternehmen, so die „Lausitzrunde“. (dpa/red)